LUKAS PFITZNER


BAUBIOLOGISCHE MESSUNG UND BERATUNG
 

Luftschadstoffe, Wohngifte - wirklich belanglos?

Etwa seit der 1950er Jahre hat sich der Mensch den ersehnten Wohlstand geschaffen, indem er immer mehr „moderne“ Materialien mit synthetischen, chemischen Stoffen und Substanzen in seiner Lebenswelt verwendet bzw. Wohnwelt verbaut. Die Chemieindustrie ist kreativ, so finden sich fast überall bedenkliche Stoffe. - Ob dies ein gesunder, nachhaltiger Fortschritt mit einhergehenden Altlasten über Generationen hinweg sein soll, ist fragwürdig.

Für nur wenige Stoffe gibt es bestehende Grenzwerte, die sich am Stand der Wissenschaft orientieren, mit starkem Einfluss der entsprechenden Lobby. Nach wie vor kommen gesundheitsbedenkliche Stoffe auf den Markt. – Wechselwirkungen auf den menschlichen Organismus sind nicht genügend berücksichtigt bzw. geprüft.

In Innenräumen ist der Mensch unzähligen chemischen Verbindungen, Substanzen im Dauerbombardement ausgesetzt. Gerüche können oft auch Ursache für Schadstoffe sein. 

Beim Erwerb von Bestandsimmobilien sollte Interesse bestehen, ob nicht doch Altlasten vorliegen.

Leichtflüchtige Schadstoffe (VOC)
führen zu Geruchsbelästigung, Reizungen schon in niedriger Konzentration.
Farben, Lacke, Kleber, Reinigungsmittel, Möbel, Oberflächenbehandlung, Heizöltanks

Formaldehyd
ist als gefährlich bekannt und mittlerweile als karzinogen Klasse1B eingestuft (im Tierversuch nachgewiesen und beim Menschen vermutet), diese Substanz ist immer noch nach Jahren nachweisbar. Vorkommen in Spanplatten, Möbel, Kleber, Lack   

Schwerflüchtige Schadstoffe (SVOC)
Dazu zählen teilweise hochgiftige Langzeitgifte, die über viele Jahre nachgewiesen werden können. Diese Stoffe können sich wiederum an den Hausstaub anhaften.
Holzschutzmittel, Pestizide, Weichmacher, Flammschutzmittel, Bauschaum, Kunststoff, Kleber und PAK‘s.  

Weitere
Im Hausstaub lassen sich auch Schimmelsporen, Pollen, Bakterien, Milben finden, weiterhin Toner, Schwermetalle, Dämmstoffen oder asbesthaltige Materialien.
Hier sind wir nun in der Gruppe der Partikel und Fasern angelangt.   

Untersuchung
erfolgt durch gezielte Raumluftmessung, Staubanalyse und/oder Probenahme diverser Materialien sowie Hausstaub zur Analyse in akkreditierten, umweltanalytischen Fachlaboren, die Weichmacher, Lösemittel, Holzschutzmittel, etc. ermitteln können.